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"Ich
möchte ein
Lächeln in das Gesicht des Betrachters zaubern"
Die Liebe
zur Malerei begleitet mich seit meinem neunten Lebensjahr.
Damals nahm
ich erste Malstunden bei einem alten Maler, den es kurz
nach dem Krieg in unser kleines Dorf verschlagen hatte.
Mit
kindlicher Freude nahm ich die Herausforderung an und malte alles,
was mir in den Sinn kam.
Keine Frage,
dass ich diese Neigung auch zu meinem Beruf machen wollte,
doch, wie so oft im Leben, kam es zunächst ganz anders:
Statt mit
Staffelei, Öl und Pinsel meinen Lebensunterhalt zu
verdienen, folgte ich dem Rat meiner Eltern, die einen soliden Beruf
für mich wünschten. Also absolvierte ich eine
Schneiderlehre um anschließend auf der Modeschule in
München Modezeichnung zu studieren.
In dieser
Zeit lernte ich dann meinen Mann kennen, der
selbstständig als Grafiker arbeitete. In den folgenden Jahren
illustrierte ich für ihn zahlreiche Goldmann- und
Heine-Bücher sowie AZ-Publikationen.
Da ich meine
Ölmalerei jedoch nie ganz aufgegeben hatte, zog
es mich auch damals in jeder freien Minute vor meine Staffelei.
Es war
Ulrich Klever, ein befreundeter Journalist, der mich mehrmals
ermutigte, noch mehr Zeit auf meine Malerei zu verwenden - was ich auch
weiterhin gerne getan habe.
Neben
romantischer Landschaftsmalerei, auf die ich mich inzwischen
spezialisiert hatte, folgte ein Ausflug in die wohl schwerste aller
Malereien: die Porträtmalerei.
Leider
gelang es mir nie an die Perfektion der alten Meister
heranzukommen und so widme ich mich bis heute meinen
erzählerischen Kompositionen - idyllische Momentaufnahmen und
romantische Landschaften, die kleine Geschichten erzählen
welche die Phantasie beflügeln und den Betrachter für
einen kurzen Augenblick unsere hektische Zeit vergessen lassen.
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